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Wie? Murkelmännchen? Ihr wisst nicht, was das ist? Geschweige denn, wo so etwas lebt? Dann kommt mit mir, denn ich nehme euch heute mit auf eine geradezu sagenhafte Wanderung. Und zwar auf den niegelnagelneuen Wanderweg „Montabäurer Mären“, der erst Anfang Oktober 2016 eingeweiht wurde und von Nentershausen nach Montabaur führt.

Caroline vom Blog „Bergzeiten und Flachlandabenteuer“ hatte die tolle Idee, zu einer Blogparade zum Thema „Wandern vor der Haustür“ aufzurufen. Da ich im Westerwald lebe, liegen direkt vor meiner Haustür zahlreiche schöne Wanderwege. Einer davon ist die Wäller Seenschleife und die möchte ich euch heute vorstellen. 

Was es nicht alles gibt im Westerwald. Vor einiger Zeit haben wir uns auf den Weg zum „Ewigen Eis“ gemacht und am Pfingstwochenende waren wir dem weißen Gold vom Westerwald auf der Spur. Das weiße Gold des Westerwaldes ist der Ton, denn hier befindet sich das älteste und größte Tonbergbaugebiet der Europäischen Union. Bereits 1402 sind hier die ersten Töpfereien im Dorf Höhr belegt. 

Strahlender Sonnenschein und warme Temperaturen sind für den ersten Aprilsonntag gemeldet. Ideale Voraussetzungen für eine Frühlingswanderung. Auf meiner Outdoor-App Komoot habe ich uns die Rundwanderung „Ewiges Eis am Rande des Westerwalds“ ausgesucht. Dabei handelt sich um eine Teilstrecke des Blasiussteigs, der in seiner Gesamtstrecke durch die Ortschaften Frickhofen, Dornburg, Dorndorf und Thalheim führt. 

Die meisten Leute glauben ja, dass hier im Westerwald der Wind nur kalt über die Wipfel pfeift und ansonsten nicht allzu viel los ist. Aber dem ist ganz und gar nicht so. Als Ferienregion wird hier vor allem das Naturerlebnis groß geschrieben. Neben Ausflügen zu den Anfängen der Industrialisierung der modernen Zeit oder zum Lago Maggiore des Westerwaldes könnt ihr euch hier auch die Kunst erwandern. Und zwar auf dem Skulpturenweg Reckenthal.